„Profis holen und stärker werden“

„Profis holen und stärker werden“

„Profis holen und stärker werden“

Der BVdP startet eine Sensibilisierungs-Offensive für Betriebsberatung. Im Zusammenhang mit Best Practice Zirkeln will der Verband seinen Karosserie- und Lackierbetrieben den Blick darauf schärfen, sich professionelle Beratung als Unterstützung ins Haus zu holen. Die Ziele: die Managementfähigkeiten der Betriebsinhaber zu stärken und die Arbeitsorganisation nachhaltig zu verbessern.

Ein Konzept mit großer Wirkung

Seit einigen Jahren treffen sich Betriebsinhaber in den Best Practice Zirkeln, um offen über die Optimierung der Prozesse ihrer Betriebe zu diskutieren. Das Konzept ist sehr erfolgreich und einzigartig im Markt: In vertrauter Runde werden Arbeitsabläufe direkt im Betrieb von den Teilnehmern beobachtet, analysiert und mögliche Verbesserungen besprochen. Jetzt startet der Bundesverband zusätzlich eine Sensibilisierungsoffensive für Betriebsberatung. „Diese kann z.B. durch Moderatoren der Best Practice Zirkel erbracht werden, die alle namhafte Betriebsberater sind und den Schadenmarkt und das Unfallreparaturgeschäft bestens kennen. Natürlich kann eine solche Beratung auch durch Lackhersteller oder Verbände erfolgen, die sich ebenfalls auf die Beratung von Betrieben spezialisiert haben“, erklärt Marco Senger, operativer Geschäftsführer des BVdP. „Wir wollen unseren Mitgliedsbetrieben den Blick dafür schärfen, dass über eine Einzelberatung die Unternehmen in der Schadensteuerung noch wettbewerbsfähiger werden.“

Impulse der Best Practice Zirkel im Werkstattalltag umsetzen

Diese Offensive soll dazu führen, dass sich die Karosserie- und Lackierbetriebe bei der Umsetzung der Prozessoptimierung unterstützen lassen. Reduzierung des administrativen Aufwands, dauerhafte Verbesserung der Arbeitsabläufe, Auslastung der Mitarbeiter oder Betriebserweiterung – bei der Beratung stellt man sich auf individuelle Herausforderungen in der jeweiligen Werkstatt ein. „Im Prinzip geht es darum, den Unfallschaden optimal durch die einzelnen Phasen des Reparaturablaufes zu bekommen“, erklärt Unternehmensberater Stefan Höslinger (!HEPP Höslinger GmbH) und fügt hinzu: „Im Best Practice Zirkel erhalten die Betriebsinhaber viele wichtige Impulse, die jedoch im Werkstattalltag teilweise untergehen. Als Berater begleiten wir den Betriebsinhaber direkt in seinem Unternehmen, vereinbaren Ziele und kontrollieren diese auch. Damit die Impulse auch tatsächlich einen Effekt haben.“

Betriebsinhaber Tobias Neu (Lackierzentrum im Entenbad OHG), Marco Senger (operativer Geschäftsführer des BVdP) und Betriebsinhaber Matthias Mälzer (isicar Leipzig GmbH) (v.l.n.r.)

Betriebsinhaber Tobias Neu (Lackierzentrum im Entenbad OHG), Marco Senger (operativer Geschäftsführer des BVdP) und Betriebsinhaber Matthias Mälzer (isicar Leipzig GmbH) (v.l.n.r.)

„Individuelle Beratung bringt uns voran“

Die Betriebsinhaber Tobias Neu und Matthias Mälzer haben die Unterstützung der Berater bereits genutzt. „Über die Jahre wird man bei der Einschätzung eigener Prozessen betriebsblind. Richtig klar wird das am Ende eines Best Practice Zirkel, wenn Kollegen die Stellen herauspicken, an denen Verbesserungspotential steckt. Diese Manöverkritik im persönlichen Gespräch bringt jeden weiter“, lautet die Erfahrung von Tobias Neu, Lackierzentrum im Entenbad OHG. „Es ist jedoch sehr schwer, die Denkanstöße dann auch umzusetzen. Dabei hat uns die Betriebsberatung geholfen.“

Auch Matthias Mälzer, Inhaber der isicar GmbH in Leipzig, sieht in der individuellen Beratung eine große Chance, gerade wenn sich Betriebe im Wettbewerb besser aufstellen wollen. „Wir haben unseren Betrieb erweitert. Bei einem derart umfassenden Projekt gibt es immer Stolpersteine. Die exakte Planung, das Gespräch mit einem externen Berater und die immer wiederkehrenden Termine haben dafür gesorgt, dass wir unsere Erweiterung sehr strukturiert angegangen sind und effizient umsetzen konnten.“

Der Betrieb entscheidet, wo es hingeht

Was ein Betrieb erreicht und wo er nach fünf oder zehn Jahren stehen möchte, wird mit dem Berater genau besprochen. Dann erarbeiten beide gemeinsam eine Strategie mit einzelnen Etappen. „Die Beratung ist auch deshalb notwendig, da immer mehr Betriebe mit ihrer handwerklichen Arbeit in der Schadensteuerung kein Geld mehr verdienen. Das hat unsere Studie im vergangenen Jahr deutlich gezeigt“, unterstreicht Marco Senger. „Durch die Diskussionen in den Best Practice Zirkeln weiß jeder Betriebsinhaber, wo seine Schwachstellen liegen. Er selbst entscheidet gemeinsam mit den Beratern wo er ansetzen will, um wirkliche Verbesserungen zu erreichen.“

Exakt geplant: Die Erweiterung des Betriebes „isicar“ in Leipzig als Zeichnung.

Exakt geplant: Die Erweiterung des Betriebes „isicar“ in Leipzig als Zeichnung.

Konkrete Ergebnisse

„Der Schwerpunkt beim Best Practice Zirkel in unserem Betrieb lag im betriebswirtschaftlichen Bereich“, berichtet Tobias Neu. „Dabei wurden Einkauf, Kalkulation und Personalstruktur unter die Lupe genommen“. Ein großer Schritt für den Betrieb in Entenbad war dann die Umstellung vom Zwei- zum Ein-Schicht-System. „Erst die Beratung hat uns gezeigt, dass es betriebswirtschaftlich klüger ist, zu wechseln. Reibungsverluste durch Übergaben, Fehler in der Kommunikation oder unklare Verantwortlichkeiten haben uns Zeit und Geld gekostet. Durch die Umstellung arbeiten wir nun viel effizienter.“

Mut zur Veränderung und konsequentes Handeln

Entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung der Impulse aus den Best Practice Zirkeln ist die konsequente Umsetzung im Betrieb. Marco Senger stellt klar: „Natürlich muss der Erfolg erarbeitet werden. Dafür brauchen Inhaber nicht nur Mut zur Veränderung sondern auch Durchhaltewillen.“ Eine Einschätzung, die auch die Berater teilen. „Nur wenn Ziele klar definiert werden und bei den Terminen die wichtigsten betrieblichen Kennzahlen auf dem Tisch liegen und offen über Schwachstellen gesprochen wird, kann eine Betriebsberatung erfolgreich sein.“ Bei der Beratung wird der Betrieb über einen längeren Zeitraum begleitet. Die erreichten Fortschritte werden immer wieder geprüft, sodass Prozesse nachhaltig verbessert werden können.

Jetzt die Beratung nutzen!

Mitgliedsbetriebe sollten sich ab sofort im Markt über eine individuelle Beratung informieren. „Wir begrüßen es sehr, wenn unsere Mitglieder dabei den richtigen Ansatz zu finden“, erklärt Marco Senger abschließend. Wichtig ist dem BVdP: „Jede Beratung wird durch absolute Profis hochmotiviert eine individuell erbracht und soll erfolgreich zum Abschluss gebracht werden!“

Was leistet die Beratung?

Beispiele der individuellen Beratung

  • Reduzierung des administrativen Aufwandes im Betrieb
  • Bewertung und dauerhafte Optimierung der Arbeitsabläufe – von der Organisation der Annahme über die Schadenkalkulation und Ersatzteilbestellung bis hin zu Reparaturprozessen in der Werkstatt
  • Auswertung und Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse anhand von betrieblichen Kennzahlen
  • Kundenstrukturanalysen, Kundenkommunikation und Kundenakquisition
  • Planung und Begleitung von Betriebserweiterung / Integration neuer Standorte in das Unternehmen

Wer kann die Mitgliedsbetriebe des BVdP beraten?

Kontaktdaten können beim BVdP eingeholt werden zu:

  • Moderatoren der Best Practice Zirkel
  • Beratern von Lackherstellern
  • Beratungsfirmen aus dem Umfeld der Schadensteuerung

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