BVdP-Forderung: Desinfektions-Maßnahmen müssen bezahlt werden

BVdP-Forderung: Desinfektions-Maßnahmen müssen bezahlt werden

BVdP-Forderung: Desinfektions-Maßnahmen müssen bezahlt werden

BVdP-Forderung: Desinfektions-Maßnahmen müssen bezahlt werden 

Wenn selbst Versicherer auf Ihren Websites Autofahrern/innen die Bedeutung von Desinfektionsmaßnahmen im eigenen Fahrzeug erklären, wird angesichts steigender Infektionszahlen schnell klar, was diese Entwicklung für Karosserie- und Lackierfachbetriebe bedeutet. Um der Verantwortung für Kunden und Mitarbeiter gerecht zu werden, setzen Partnerbetriebe aufwändige Hygienekonzepte und entsprechende Maßnahmen um, die signifikante Kosten verursachen.

Wiederaufnahme der Corona-Pauschalen notwendig 
Die Zahlungen von Aufwandspauschalen für Desinfektionsmaßnahmen wurden von Versicherungen und Schadensteuerern auf breiter Front bis Ende September eingestellt. Nach Überzeugung des BVdP ist eine Wiederaufnahme dieser Zahlungen unabdingbar. Denn zum einen ist die Notwendigkeit der Maßnahmen angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie zum Schutze der Kunden und der eigenen Mitarbeiter unbestritten und ein absolutes Gebot. Zum anderen hat nicht zuletzt die aktuelle Studie von AZT und IFL gezeigt, mit welchem Mehraufwand und welchen Kosten K+L-Werkstätten allein schon durch die Desinfektionsmaßnahmen bei der Reparatur konfrontiert werden. Hinzu kommen weitere Kosten für Hygienemaßnahmen im Servicebereichen und die verschiedenen Wege kontaktloser Kommunikation, die von den gemeinsamen Kunden von Versicherern und Werkstätten zu Recht erwartet werden und das Vertrauen der Kunden in den Reparaturpartner stärken. 

Schnelle Zahlungen sind wichtige Hilfe 
Auch die schnellere Zahlung der Werkstattrechnungen durch Steuerer und Versicherungen, wie bereits in den ersten Pandemiewelle von vielen Partnern im Schadenmanagement praktiziert, stellt eine wirksame Unterstützung der Partnerbetriebe dar.  
 
BVdP-Offensive läuft an 
Deshalb ist der BVdP seit Mitte Oktober in Gespräche mit allen relevanten Schadensteuerern eingetreten, um dort die Reaktivierung des Entgelts für Desinfektionsmaßnahmen und die schnelle Begleichung der Werkstattrechnungen zu erreichen. Und zwar so lange, wie keine Entwarnung beim Infektionsgeschehen zu erwarten ist. Unabhängig davon vertritt der BVdP in allen Gesprächen den Standpunkt, dass Corona-bezogene Entgelte nicht mit einer in vielen Fällen längst überfälligen Anpassung des Stundenverrechnungssatzes vermengt werden dürfen. Beide Themen müssen separat, gleichwohl aber konstruktiv und zielführend ausverhandelt werden. 

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