BVdP zur IG: Auf Worte müssen Taten folgen

BVdP zur IG: Auf Worte müssen Taten folgen

BVdP zur IG: Auf Worte müssen Taten folgen

Der BVdP appelliert dringend an die IG, nicht nur die Probleme und Störungen rund um Gateway zu beseitigen.

Trotz zahlreicher Gesprächstermine, in denen wir sehr deutlich die Probleme der Werkstätten mit dem Portal „Gateway“ der Innovation Group thematisiert haben und trotz vieler Versprechungen, dass das System bald ohne Prozessstörungen und Ärger für die Partnerbetriebe laufen werde, ist laut Feedback aus vielen Betrieben und nach Einschätzung des BVdP im Oktober 2021 noch kein zufriedenstellender Status Quo erreicht. Hinzu kommt, dass aufgrund der Mängel im Portal eine höhere Stornoquote verursacht wird, die sich negativ auf die Beurteilung der Werkstatt auswirkt. Letzteres ist ein absolutes No Go und schadet dem kooperativen Schadenmanagement außerordentlich.

Doch nicht nur das führt zu greifbaren Nachteilen und Mehraufwand bei den Betrieben. Es darf kein Dauerzustand sein, dass zwei Portale bedient werden müssen und passende Schnittstellen zu den Dealermanagementsystemen auf sich warten lassen.

So stellen wir uns sinnvolle Digitalisierung nicht vor! Denn gerade diese sollte Doppeleingaben oder gar das Bedienen mehrerer Portale überflüssig machen. Der BVdP appelliert eindringlich an die Innovation Group, alles daran zu setzen, „Gateway“ endlich und kurzfristig zu dem Werkzeug mit den Vorteilen für die Werkstätten zu machen, das man angekündigt hatte. Hier sind schnelle Lösungen gefragt, bevor den Verbänden und den Werkstätten der Geduldsfaden reißt. Das sollte unseres Erachtens die eindeutige Priorität der Innovation Group sein, und zwar noch bevor man weitere, zusätzliche Tools an ein nicht rund laufendes System andockt, die weitere Kosten bei den Werkstätten verursachen.

Aber auch die Verzögerungen und Störungen durch KV und Rechnungskürzungen müssen ein Ende haben, sonst sind technische Freigaben nicht die Tinte auf dem Papier wert.

Die Kürzung oder Pauschalierung der 2%-Kleinteilpauschale entbehrt jeglicher Grundlage, was durch viele Gerichtsurteile bestätigt wurde. Die Anwendung der 2 %-Pauschale macht nur Sinn, wenn diese konsequent bei allen Schadenfällen angewandt wird, eine einseitige Rosinenpickerei in Sachen Pauschale durch den Steuerer führt zu einer Win/Lose-Situation zum Nachteil der Partnerbetriebe.

Gerade in diesem Moment führen wir weitere Gespräche mit den Verantwortlichen der Innovation Group. Wir werden Sie über den weiteren Fortgang informieren.

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