Der BVdP nimmt Stellung zum immensen Kostendruck auf seine Mitgliedsbetriebe

Der BVdP nimmt Stellung zum immensen Kostendruck auf seine Mitgliedsbetriebe

Der BVdP nimmt Stellung zum immensen Kostendruck auf seine Mitgliedsbetriebe

Die Kosten für Energie, egal ob Heizöl, Gas oder Strom, sind in den letzten zwölf Monaten für unsere Mitgliedsbetriebe signifikant gestiegen. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat diese Entwicklung in den vergangenen Wochen noch einmal dramatisch verschärft.

Noch dazu steigen als Folgeerscheinungen der Coronapandemie und des Krieges die Personal- und Materialkosten. Darüber hinaus setzen die Lieferprobleme bei Ersatzteilen und Mietwagen sowie der Fachkräftemangel den Werkstätten spürbar zu.

Und, als wären das nicht schon genug Herausforderungen, stehen auch Preiserhöhungen beim Lackmaterial an, die zum Teil weit über das in den letzten Jahren zu beobachtende Niveau hinausgehen.

Hält man sich dazu noch – als Konsequenz der skizzierten Marktentwicklungen – die sinkenden Margen vor Augen, dann darf man sich nicht mehr wundern, dass die Mittel und auch die Motivation der Werkstätten für notwendige Investitionen, von denen in der Regel alle Player im Schadenmanagement profitieren, schwinden.

Gerade für die Partnerbetriebe in der Schadensteuerung stellt diese dynamische Gemengelage eine besondere Herausforderung dar. Denn während der Betrieb mit seinen Partnern bei den FLIs die finanziellen Konditionen für einen längeren Zeitraum, meist für ein Jahr, aushandelt und fixiert, wird er in der aktuellen Situation beinahe tagtäglich mit neuen Hiobsbotschaften in Sachen Kostenexplosion konfrontiert.

Der BVdP appelliert deshalb an ALLE Akteure im Reparaturgeschäft, die Werkstätten in dieser kritischen Zeit nicht allein zu lassen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Einen Ansatz sehen wir darin, sich bei Schadensteuern und Werkstätten Gedanken zu machen, ob angesichts der skizzierten Kostenentwicklung das Intervall der „Jahresgespräche“ nicht angepasst werden müsse. Darüber hinaus kann es auch nicht im Interesse der Lieferanten in unserer Branche liegen, dass deren Werkstattpartner in finanzielle Schieflagen geraten und ggf. als Kunden verloren gehen.

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