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Die HUK-COBURG sieht keine Notwendigkeit für eine Anpassung der Stundensätze im neuen Jahr 2018 !

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Der Schaden-Chef der HUK-COBURG Thomas Geck sieht in einem am 20.12.2017 bei colornews.de veröffentlichten Interview keine Notwendigkeit für eine Anpassung der Stundensätze. Zum Jahr 2017 habe man die Stundenverrechnungssätze bereits deutlich erhöht, das sei ausreichend.

Aus Sicht des BVdP schlägt diese Aussage dem Fass den Boden aus. Statt einer dringend gebotenen Erhöhung der Verrechnungssätze und einer vom BVdP schon lange geforderten Trennung der Bezahlung des Lackmaterials vom Stundenverrechnungssatz geht man in Coburg mit dieser Ankündigung auf einen Konfrontationskurs mit dem BVdP und seinen Mitgliedsbetrieben.

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In den letzten Jahren hat sich die Kostenentwicklung für die K+L-Branche massiv beschleunigt. Durch die immer schnellere technische Weiterentwicklung von Fahrzeugen hat sich die Nutzungsdauer von Ausstattung und Werkzeugen dramatisch verkürzt. Immer mehr Geräte müssen angeschafft werden, mehr neue Arbeitsmethoden müssen geschult und umgesetzt werden.

Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel extrem. Wir befinden uns mittlerweile auch mit der Industrie in einem Wettbewerb um Fachkräfte. Das heutige Niveau der Löhne und Gehälter hat sich weit von dem einst für Handwerksbetriebe gültigen entfernt.

Auch im Bereich der Lackierung haben wir wegen der immer komplexeren Lack- und Farbtonproblematik mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Und nicht zuletzt fordern uns stetig steigende gesetzliche Auflagen und Anforderungen, die allesamt viel Zeit und Geld kosten.

Die Partnerbetriebe der HUK-COBURG haben sich in den letzten Jahren durch Prozessverbesserungen und Rationalisierungsmaßnahmen der Kostensteigerungen in großem Umfang erwehren können. Dabei sind die Partnerbetriebe weiterhin äußerst qualitätssicher und serviceorientiert geblieben. Die enorm hohe Zufriedenheitsquote unserer gemeinsamen Kunden bestätigen dies eindrucksvoll.

Doch nun ist ein Punkt erreicht, an dem die Kostensteigerungen nicht mehr aufgefangen werden können und eine Anpassung der Erlöse dringendst geboten und für die Partnerbetriebe der HUK-COBURG auf Dauer sogar überlebensnotwendig ist.

Die HUK-COBURG ist bei einer Vielzahl ihrer Partnerbetriebe mittlerweile der größte Auftraggeber. Deshalb verstehen wir sehr wohl den Anspruch der HUK-COBURG, dem Umsatz angemessene Konditionen zu erhalten. Aber anders als früher können wir für keinen Auftraggeber mehr arbeiten, ohne dauerhaft Gewinne zu erwirtschaften. Entgangene Gewinne können nicht mehr an anderer Stelle aufgefangen werden.

Deshalb sehen wir uns dazu gezwungen, an die HUK-COBURG die Forderung zu stellen, den in den letzten Jahren geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen und unsere Konditionen spürbar anzuheben.

 

Unterstützen Sie uns, unabhängig davon, ob Sie Mitglied beim BVdP sind oder nicht, bei der Durchsetzung unserer Forderungen und unterstützen Sie die Resolution, die über den nachfolgenden Link heruntergeladen werden kann:

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Folgende Forderungen stellt der BVdP als Interessensverband der Partnerbetriebe konkret an die HUK-COBURG.

Im Bereich des Lackmaterials muss von der seit einigen Jahren geübten Praxis wieder abgerückt werden.
Die Bezahlung des Lackmaterials muss wieder vom Stundenverrechnungssatz abgekoppelt und aufwandsbezogen berechnet werden.
Dies kann beispielsweise durch die Wiedereinführung des Systems der Lackmaterialberechnung nach AZT o.ä. gewährleistet werden.

Zudem müssen die Verrechnungssätze insgesamt auf ein Niveau gebracht werden, welches den Betrieben wieder die notwendige Luft zum Atmen gibt, um investitionsfähig und zukunftssicher bleiben zu können.

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