Erfolgreiche Gespräche zwischen Innovation Group und BVdP

Erfolgreiche Gespräche zwischen Innovation Group und BVdP

Erfolgreiche Gespräche zwischen Innovation Group und BVdP

Gute Nachrichten gibt es für die Partnerwerkstätten der Innovation Group, die auch im BVdP organisiert sind.  Denn in ebenso intensiven wie konstruktiven Gesprächen, die im Sommer von Michael Pinto und Reinhard Beyer seitens des BVdP und von Markus Unterberger und Ullrich Bechmann als Repräsentanten der IG geführt wurden, konnte man sich im Sinne eines kooperativen Schadenmanagements auf deutliche Verbesserungen für die Partnerbetriebe bei der Stornoquote sowie beim Prozess der Qualitätsüberwachung verständigen.

Zwei wichtige Verbesserungen beim Kriterium Stornoquote
Bislang flossen die Stornogründe „Kein Schaden am Fahrzeug“ und „Fahrzeug darf nicht in der Werkstatt repariert werden“ in die Stornoquote und damit in die Bewertung des Partnerbetriebs durch die IG ein. Letzteres betraf vor allem Leasingfahrzeuge, die vertragsseitig häufig in den Werkstätten des Herstellers instandgesetzt werden müssen. Als Ergebnis des Austausches zwischen dem BVdP und der IG werden diese beiden Stornogründe zukünftig nun keine Rolle mehr bei der Ermittlung des Kriteriums Stornoquote spielen.

Praxisgerechtere Qualitätsüberwachung
Das Vorgehen bei der von den Versicherern geforderten Qualitätsüberwachung wird von der IG deutlich schlanker und praxisgerechter gestaltet. In Kürze soll bei diesem turnusmäßigen Qualitätscheck der reparierenden Werkstatt nach dem Reparaturstopp kein fester Termin mehr für die virtuelle Qualitätsüberwachung zugeteilt werden. Damit schafft man den Prozessnachteil aus der Welt, dass Werkstätten diesen Termin erst abwarten mussten, bis sie weiterarbeiten konnten. Nun erhält der Partnerbetrieb einen Link, über den er dann selbst einen passenden Termin bestimmen kann. Diese Vorgehensweise wurde bereits sehr erfolgreich von BVdP Betrieben getestet und bestätigt.

Darüber hinaus will man im Rahmen der Qualitätsüberwachung unnötige Darstellungen und Informationen vermeiden, also alles was durch den KV bereits mitgeteilt wurde, nicht mehr abfragen. Dabei ist es natürlich wichtig, zu wissen, dass dieser Check ausschließlich der Qualitätssicherung und nicht der Kontrolle des KV dient. Prozesse wie diese verschlanken die Abläufe bei den Fällen, die keine Stichprobe sind.

Für die Werkstätten hat dies gleich mehrere Vorteile: zum einen ergibt sich ein Zeitgewinn von bis zu 1,5 Tagen, zum anderen profitiert die Werkstatt von einer schnelleren Reparaturabwicklung und damit einer kürzeren Einsatzzeit von Ersatzwagen und Werkstattressourcen. Daraus resultiert ein weiterer Vorteil, nämlich die Möglichkeit, die Rechnung schneller stellen zu können.

Rechnungsstellung heißt Liquiditätssicherung
Am Rande der Gespräche wurde wieder einmal thematisiert, dass viele Partnerbetriebe immer noch auf die Vorteile, die eine schnelle Rechnungsstellung bietet, verzichten. Bis zu 3% der vermittelten Schäden sind älter als 12 Monate und der IG liegt keine Rechnung vor. Die Nachverfolgung ist für alle Seiten zeitaufwändig und bindet Ressourcen.
Deshalb appelliert der BVdP eindringlich an seine Mitglieder, gerade auch bei gesteuerten Schäden, die Rechnung zeitnah dem Steuerer zu übermitteln. Allein in 2020 „schlummert“ eine hohe Zahl nicht gestellter Rechnungen bei den Partnerbetrieben. Es liegt also im Interesse aller verantwortlichen Inhaber, das Thema Rechnungslegung aktiv anzugehen.

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