Explodierende Energiekosten

Explodierende Energiekosten

Explodierende Energiekosten

Seit Monaten erreichen die Preise für Gas, Öl und auch Strom immer neue Rekordhöhen, eine Entwicklung, die durch den Ukrainekrieg noch einmal massiv verschärft wurde. Auch in unserer Branche setzen die steigenden Preise für Energie und Material die Betriebe in der Schadensteuerung stark unter Druck. Und ein Ende der Kostenspirale ist nicht abzusehen. Da die explosionsartig steigenden Energiepreise aktuell nicht eins zu eins an die Kunden weitergegeben werden können, gefährdet dies nicht nur die Liquidität der Betriebe, auch Investitionsfähigkeit und Planungssicherheit sind in Frage gestellt.

Kostenanstieg bei Energie auf Rekordniveau

Viele unserer Verbandsmitglieder berichten uns, dass der bereits deutliche Anstieg der Energiekosten von 2020 auf 2021 schon im ersten Quartal 2022 noch einmal massiv übertroffen wird. Ein Ende der Preisspirale ist aktuell nicht abzusehen. Es liegt also im Bereich des Möglichen, dass sich der Preisanstieg im weiteren Verlauf des Jahres noch dramatischer darstellt.

Beispielhaft lässt sich das in der folgenden Grafik des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. erkennen, die detailliert die Entwicklung des Strompreis der letzten zehn Jahre für die Industrie zeigt.

Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Wie dramatisch sich der Anstieg der Energiekosten gerade darstellt, zeigt der aktuelle Energiepreisindex des vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.:
„Auch der Preisindex für Sekundärenergie stieg nach einem Zwischenstopp wieder an und kletterte im März 2022 um 28,9 Prozent. Somit wird das Vorjahresniveau um 86,6 Prozent überschritten. Die Erzeugerpreise für leichtes Heizöl und Diesel stiegen mit 55,9 bzw. 31,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat rasant an. Auch der Preis für Flüssiggas bewegte sich mit 11,1 Prozent nach oben.

Quelle: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Weiter führt der Verband aus: „Der Strompreisindex, der im Sekundärenergie-Preisindex enthalten ist und der neben dem Einfuhrpreis auch die inländischen Erzeugerpreise enthält, stieg im März um 25,7 Prozent gegenüber Februar und liegt somit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und 90,8 Prozent höher als im Vorjahr. Besonders die Preisexplosion des Einfuhrpreises für Strom um 100,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat trägt zu dieser Entwicklung bei.“

Diese Entwicklung und der vom Gesetzgeber beschlossene Ausstieg aus fossiler Energie erfordert es, jetzt nach nachhaltigen und verlässlichen Lösungen zu setzen, um den Werkstattbetrieb zum Teil autark in die Zukunft zu führen.

Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf unser Interview zum Einsatz regenerativer Energien im K+L-Betrieb hinweisen. Sie finden es hier >>>

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