Kostenstudie und Konjunkturumfrage

Kostenstudie und Konjunkturumfrage

Kostenstudie und Konjunkturumfrage

Kostendruck: Die Schere öffnet sich weiter

Besonderheiten

Die Anzahl der verkauften Stunden steigt.    
Die Betriebe wachsen bezogen auf ihre Mitarbeiter (im Schnitt 15-30 Mitarbeiter) und bezogen auf die Umsatzerlöse (im Schnitt 1,2 bis 2,5 Mio. €). Dennoch sehen 40% der Betriebe die Gewinnsituation mit gemischten Gefühlen. Dass sich die Gewinnsituation verbessern oder stark verbessern wird, denkt nur ein gutes Viertel der Befragten. 42% der Betriebe erwartet also keine Gewinnbelebung.

Sichtbar ist, dass die Kosten stärker steigen als der SVS. Aus diesem Anlass wurden erstmals bei der Kostenstudie die „Sonstigen Kosten“ analysiert. Diese sind stark gestiegen. Ein Grund für den Anstieg können die steigenden EDV/IT- Kosten sein.
Eine weitere Herausforderung besteht auch in diesem Jahr in der Profitabilität. Gemäß der Hochrechnung verdienen 78% der Betriebe mit der handwerklichen Leistung kein Geld. Das heißt, dass die Margen auf Ersatzteile und Lackmaterial dazu dienen, die Arbeit zu subventionieren. Hier ist zu beachten, dass die Hochrechnungen in den letzten zehn Jahren deutlich vom tatsächlichen Wert abgewichen sind. Grund dafür sind Kosten, die lediglich am Ende des Jahres anfallen.

Unterschiede bei Versicherern

Die Kondition der Zusammenarbeit mit FLI’s gestalten und entwickeln sich unterschiedlich.
Die Kostenstudie zeigt beispielsweise auf, dass bei einem Steuerer A der SVS Lack um 4,25 € steigt und bei einem Steuerer B um 2,48 €. Wohingegen der SVS Karosserie beim Steuerer A um 1,88 € gestiegen ist und beim Steurer B um 3,40 €.
Ein Zehntel der Betriebe ist mit den Konditionen vom Steurer A zufrieden und ein Viertel der Betriebe sieht das gemischt. Hingegen sind mittlerweile 46% aller Betriebe unzufrieden oder 19% sogar sehr unzufrieden mit den Konditionen vom Steuerer A.
Bezogen auf alle Mittler ergibt sich folgendes Bild: Die Umsatzentwicklung wird eher positiv eingeschätzt ebenso wie die Konditionen und die Gesamtzufriedenheit. Lediglich der Abwicklungsaufwand wird als tendenziell zu hoch bewertet.
An der zukünftigen Bedeutung der Schadensteuerung zweifelt kaum einer: 47% halten sie für sehr wichtig und 51,5% für wichtig. (Produkte BVdP u hier SVS)

Unterstützung durch den BVDP

Viele K+L-Betriebe sind unsicher, ob die Zusammenarbeit mit bestimmten FLI rentabel und attraktiv für sie sind. Die Studien zeigen, dass die Betriebe in der jüngeren Vergangenheit stark ausgelastet waren aber sich häufiger die Frage stellen, ob sie für bestimmte Kunden überhaupt arbeiten sollen, bei wem sie sich zuerst sperren lassen oder mit wem sie im Rahmen von Erweiterungsinvestitionen verstärkt arbeiten sollen. Eine Hilfestellung vom BVdP ist der Volumenkundenrechner, der von allen BVdP-Mitgliedsbetrieben verwendet werden kann.

Vor diesem Hintergrund empfehlen wir vor allem den Best-Practice-Zirkel Moderatoren das Thema Prozessoptimierung voranzutreiben. Für eine gute Positionierung bei FLI’s legen wir allen BVdP-Mitgliedsbetrieben unsere Leistungsmarke m.o.r.e ans Herz. Mit dieser Servicemarke haben K+L-Betriebe die Möglichkeit, ein besonderes Image zu vermitteln und einen echten Wettbewerbsvorteil zu generieren.

Kernbotschaft an die Betriebe

Die Betriebe werden immer stärker abwägen müssen, mit wem sie überhaupt arbeiten oder mit wem sie wachsen wollen. Denn nur wenige Betriebe hegen die Hoffnung, dass sich die Ergebnissituation verbessert.
Die für sie spürbare Erhöhung der Nachfrage ermutigt sie, die Kundenbeziehungen stärker zu reflektieren und die Realitäten mit ihren Bedürfnissen abzugleichen. Im Ergebnis werden Anforderungen klarer definiert und Entscheidungen getroffen.
Eine Verbesserung beim Stundenverrechnungssatz muss realisiert werden, eben weil die Kosten pro abgerechneter Stunde weiter steigen. Hier sucht der BVdP das Gespräch auf Augenhöhe für ein kooperatives Schadenmanagement.
Die größten Marktplayer müssen die Verrechnungssätze entsprechend der Kostenentwicklung anpassen, damit die Betriebe den gestellten Anforderungen gerecht werden und investitionsfähig bleiben.

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