Verrechnungssatz: Das muss geändert werden!

Verrechnungssatz: Das muss geändert werden!

Verrechnungssatz: Das muss geändert werden!

Gängige Praxis der HUK-COBURG verhindert die richtige Abrechnung: Bei Abrechnungen der Partnerwerkstätten mit der HUK-COBURG sind die Kosten für das Lackmaterial bereits im Stundenverrechnungssatz für Lackierarbeiten enthalten. Daher können diese nicht explizit ausgewiesen werden. Der BVdP bezeichnet diese Abrechnungspraxis als unhaltbar.

„Damit hat die Werkstatt keine Möglichkeit, den Reparaturprozess exakt zu bewerten und korrekt abzurechnen“, ist sich Robert Paintinger, sicher. „Diese Abrechnungspraxis ist für Betriebe vollkommen unbefriedigend“, betont der Geschäftsführer und ergänzt: „Im Verrechnungssatz enthaltene Pauschalen für Lackmaterial können einer Abrechnung unmöglich zugrunde gelegt werden. Das funktioniert nicht.“

Berechnungen des BVdP haben außerdem ergeben, dass die Schere zwischen den nach AZT-berechneten Lackierkosten und den bei HUK-COBURG erzielbaren Lackiermaterialerlösen im Laufe der letzten Jahre massiv auseinandergegangen ist.

Betriebe fordern eine Änderung

Es verwundert nicht, dass die Betriebe unter diesen gegebenen Umständen zunehmend nicht nur Geld, sondern auch die Geduld verlieren. Das bestätigt die aktuelle Umfrage des BVdP: fast 80 % der HUK Partnerbetriebe sehen ein großes Problem darin, dass das Lackmaterial bei der HUK im Stundenverrechnungssatz enthalten ist. Das sind immerhin 14 % mehr als in der letzten Abfrage. Die Werkstätten sind nicht gewillt, diesen Umstand länger hinzunehmen und haben den BVdP aufgefordert, sich für ihre Interessen gezielt einzusetzen.

Der BVdP geht nun in die Offensive

Der Bundesverband der Partnerwerkstätten fordert eine Neuberechnung. Robert Paintinger: „Erst wenn der tatsächliche Lackverbrauch berücksichtigt wird, können Karosserie- und Lackierbetriebe exakt abrechnen. Außerdem muss es einen Automatismus geben, der die jährlich steigenden Lackmaterialkosten berücksichtigt.“

Eine mögliche Lösung könnte die Abrechnung des Lackmaterials nach AZT-, nach DAT- oder Hersteller-Vorgaben sein.

Auf jeden Fall muss die Lösung vor den anstehenden Jahresgesprächen gefunden sein.

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