„Partnerwerkstätten sind in der richtigen Spur“

„Partnerwerkstätten sind in der richtigen Spur“

„Partnerwerkstätten sind in der richtigen Spur“

Die Zukunft der Mobilität und des Schadenmanagements stand Anfang März im Mittelpunkt der BVdP Netzwerkstatt 2017 in Kassel. In dem voll besetzten Saal diskutierten Klaus-Jürgen Heitmann (HUK-COBURG), Matthew Whittall (Innovation Group) und Christian Braumiller (FlottenMeister) in persönlichen Kamingesprächen über aktuelle Entwicklungen und künftige Trends.

Nutzen wir in Zukunft noch unser eigenes Auto?

Zum Auftakt der Netzwerkstatt zeigte Christian Klaiber, Leiter Initiative Zukunftsmobilität, die Entwicklungen der Mobilität in den kommenden Jahren auf. Seine Einschätzung: „Die Zukunft liegt im Mobilitätsmix aus verschiedenen Verkehrsmitteln. Neue Fuhrpark- und Leasing-Angebote, Taxi-Service und Car-Sharing werden die Trends der Fortbewegung bestimmten.“ Allerdings schränkte der Experte ein: „Die Veränderungen kommen nicht über Nacht, sie finden langsam statt.“

Netzwerken und Kamingespräche in angenehmer Atmosphäre

Auch in diesem Jahr wurde die Netzwerkstatt vor allem als Treffpunkt für Versicherer, Schadensteuerer, Dienstleister, Flotten- und Leasingmanager sowie Werkstätten genutzt. Ein besonderes Highlight für die 350 Besucher waren die Kamingespräche, an denen Klaus-Jürgen Heitmann (Vorstand HUK-COBURG), Matthew Whittall (Vorstandsvorsitzender Innovation Group) und Christian Braumiller (Geschäftsführer FlottenMeister) teilnahmen. „Die persönlichen Gespräche sind in einer angenehmen Atmosphäre verlaufen“, erklärte BVdP Geschäftsführer Robert Paintinger. „Jeder der Teilnehmer hat bei den Kamingesprächen deutlich mehr gesagt, als in so mancher Podiumsdiskussion.“

HUK-COBURG: „Der Markt steht mehr denn je im Wettbewerb“

Klaus-Jürgen Heitmann verdeutlichte bei der Netzwerkstatt, wie stark die Versicherer – und seiner Ansicht nach auch die Werkstätten – künftig im Verdrängungswettbewerb stehen. Seine Strategie: Wachstum trotz stagnierender Märkte generieren, Zugang zu den Kunden behalten und Differenzierungspotenzial ausbauen. „Bei der Netzwerkstatt hat sich gezeigt, dass die HUK-COBURG ein starker Partner der Partnerwerkstätten bleibt“, unterstrich Robert Paintinger nach den Kamingesprächen. „Wichtig im Verdrängungswettbewerb ist jedoch, dass die Coburger die Partnerwerkstätten fördern und diese nicht in den Wettbewerbsstreit mit anderen Steuerern hineinziehen.“

Innovation Group rechnet mit mehr gesteuerten Schäden

Für Matthew Whittall von Innovation Group war der Auftritt bei der Netzwerkstatt fast ein Jahrestag. „Gestern vor 20 Jahren haben wir den ersten Unfallschaden von der Württembergischen Versicherung gesteuert“, betonte der Vorstandsvorsitzende des Stuttgarter Schadensteuerers. „Seitdem hat sich im Schadenmanagement eigentlich nicht viel verändert.“ Matthew Whittall bekräftigte, dass seiner Meinung nach die Unfallschäden auf absehbare Zeit kaum zurückgehen werden. „Wir werden mehr Kleinschäden sehen und das Volumen an gesteuerten Schäden wird
weiter zunehmen.“

Die freien Betriebe sind der ideale Partner für Fuhrpark, Flotte und Leasing

Wie komplex sich das Flottengeschäft entwickelt stellte sich beim Kamingespräch mit Christian Braumiller heraus. Die Anzahl der Fahrzeuge in den Flotten wird offensichtlich in Zukunft zurückgehen. Künftig wird es jedoch mehr Fuhrparks geben. „Damit bestätigte Christian Braumiller in unserem Gespräch den Trend hin zum Volumenkunden“, fasste Robert Paintinger zusammen. „Er hat zudem unterstrichen, dass die freien Betriebe der ideale Partner für Flottenbetreiber sind, denn wir können jedes Fahrzeug wirklich gut reparieren und bieten herausragenden Service.“

Gelassen und selbstbewusst

Die Partnerwerkstätten zeigten sich während der Netzwerkstatt gelassen gegenüber der Entwicklung hin zu neuen Mobilitätskonzepten. Robert Paintinger zog ein selbstbewusstes Fazit: „Alle Teilnehmer haben uns im Prinzip bestätigt, dass wir als Partnerwerkstätten mit dem gesteuerten Schadengeschäft in der richtigen Spur unterwegs sind – auch in Zukunft.“

Trends: Was verändert die Mobilität in Zukunft?

  • Eigentumssituation der (Flotten-) Fahrzeuge wird sich verändern.
  • Flottenfahrzeuge werden in Zukunft von wechselnden Nutzern optimierter eingesetzt.
  • Die Flotten werden regional organisiert und dienen mehreren Zwecken.
  • Weiterhin steigender Mobilitätsbedarf bei sinkenden Fahrzeugbeständen.
  • Für den Zweitwagen wird es in absehbarer Zeit andere Mobilitätslösungen geben.
  • Für private Autos finden Veränderungen über lange Zeiträume statt.
  • Also: Eine schlagartige Veränderung im Markt bleibt aus!

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