QualiCar und Best Practice Zirkel: erfolgreiche Prozessverbesserung

QualiCar und Best Practice Zirkel: erfolgreiche Prozessverbesserung

QualiCar und Best Practice Zirkel: erfolgreiche Prozessverbesserung

Klare Standards und strukturierte Prozesse in der Schadenregulierung: Vor zwei Jahren startete der BVdP mit QualiCar und dem Ziel, eine hohe Prozesssicherheit in den Betrieben zu erzielen. Heute ist zu erkennen, dass die Partnerwerkstätten ihre Abläufe deutlich verbessern konnten. Aktuell zählt der BVdP rund 250 QualiCar Betriebe in Deutschland.

Bisher wurden von den beteiligten Steuerern weit über 100.000 Schäden an QualiCar-Betriebe vermittelt und die darin aufgetretenen Prozessstörungen strukturiert ausgewertet. „Damit setzt der BVdP klare Standards in der Schadenregulierung. Ursachen für Prozessstörungen lassen sich so schneller erkennen und beseitigen,“ unterstreicht Marco Senger. Werden Abläufe und Vereinbarungen in einem Betrieb nicht eingehalten, wird dies als Prozessstörung festgehalten. Treten häufiger Störungen auf, zeigt ein „Ampelsystem“ QualiCar Betrieben und dem BVdP, wo eingegriffen werden muss.

„Wir sehen beide Seiten“

Der BVdP hat neben den Werkstätten aber auch die Schadensteuerer im Blick. Bei QualiCar werden auch die Prozessstörungen der Auftraggeber betrachtet. Damit bietet QualiCar die einzigartige Chance, Fehler überhaupt aufzuzeigen. So wird ermittelt, ob die Prozesse generell gestört sind oder es sich um Einzelfälle handelt. Der BVdP greift dann ein und thematisieren die Punkte bei den Schadensteuerern.
„Der BVdP wird QualiCar weiter ausbauen. Damit werden klare Qualitätskriterien für die Unfallschadenabwicklung in der ganzen Branche etabliert und das Konzept des kooperativen Schadenmanagements im Sinne der Betriebe weiterentwickelt,“ heißt es in Bad Tölz.

Best Practice Zirkel: gemeinsam von den Erfahrungen profitieren

Die Best Practice Zirkel (BPZ) des Bundesverbandes der Partnerwerkstätten haben sich zum Motor für die Prozessoptimierung im Schadenmanagement entwickelt. Seit Anfang 2013 werden die Zirkel-Treffen durchgeführt und inzwischen sind mehr als 300 Betriebe aus ganz Deutschland daran beteiligt. Was steht hinter dem Konzept? „In kleinen Gruppen treffen sich Inhaber in den jeweiligen Mitgliedsbetrieben des BVdP, bewerten und diskutieren die Prozessabläufe in der Werkstatt“, so Marco Senger. Moderiert werden die Treffen von sieben erfahrenen Unternehmensberatern aus der K&L-Branche, diese haben die Aufgabe, die Treffen zu strukturieren, Ergebnisse zusammenzufassen und Kennzahlen zu ermitteln.

Breite Themenstreuung und konkrete Handlungsempfehlung

Beim Treffen in einem Betrieb nehmen die Gäste alles unter die Lupe. Von der Schadenerfassung bis hin zum Schleifpapierverbrauch – den Teilnehmern geht es darum, Arbeitsabläufe direkt in Augenschein zu nehmen und vor Ort Lösungen für die Optimierung der Prozesse zu liefern.

Die Themen sind so vielfältig wie der Werkstattalltag: Technische Ausstattung, Energieverbrauch, Personalentwicklung sowie Tipps und Tricks im Tagesgeschäft. Die Moderatoren sorgen u.a. auch dafür, dass für den Betrieb ein Maßnahmenplan erstellt wird. So werden die Ergebnisse der Analyse für die Unternehmer handhabbar und können in der Praxis auch tatsächlich umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt stehen vor allem die Kostenreduzierung, die Erfassung von unproduktiven Arbeitsstunden, der Verkauf von Arbeitszeit oder die Beschleunigung von Prozesszeiten. Der überregionale Austausch in den BPZ Gruppen, bietet eine enorme Entwicklungskraft für die Optimierung der teilnehmenden Betriebe. Die Offenheit und das Vertrauen erzeugt eine Atmosphäre in der das Hinterfragen von eigenen Prozessen leichter fällt. Die Betriebsinhaber bekommen Mut zur Veränderung.

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