Signalisation: Breite Positionierung alternativlos

Signalisation: Breite Positionierung alternativlos

Signalisation: Breite Positionierung alternativlos

Der Verband rät, keine überstürzten Entscheidungen zu treffen.

Aktuelle Umfrage bei HUK Partnerwerkstätten bestätigt Handlungsbedarf

Eine vom BVdP aktuell durchgeführte Umfrage bei den HUK Partnerwerkstätten zeigt, dass mehr als 42 % der Betriebe die spezielle HUK Signalisation für K+L-Betriebe als problematisch ansehen. Das sind immerhin 6 % mehr als bei der letzten Abfrage Anfang des Jahres. Außerdem haben sich mehr als 61 % aller Befragten bewusst gegen eine Stele entschieden bzw. stellen diese vorerst nicht auf.
Der BVdP rät den Werkstätten, die laufenden Verhandlungen abzuwarten. Robert Paintinger weist darauf hin, dass sich der Verband aktiv im Sinne der Partnerwerkstätten an der Diskussion beteiligt, um die Position der Reparaturbetriebe weiter zu stärken.

Klare Aussagen in Frankfurt

Während des Schadentalks auf der Automechanika in Frankfurt erklärten sowohl Stefan Artz vom Service Partner Netzwerk (SPN) als auch Andreas Brodhage von Global Automotive Service (G.A.S.), dass sie Werkstätten mit HUK-Signalisation nicht weiter ansteuern werden.

„Seit dem Bekanntwerden der neuen Anforderungen der HUK-COBURG für eine spezielle Signalisation in K&L-Betrieben ist der BVdP dagegen vorgegangen. „Genau diese Entwicklung haben wir befürchtet“, erklärt BVdP Geschäftsführer Robert Paintinger und unterstreicht: „Aus unserer Sicht ist die breite Aufstellung der Betriebe alternativlos. Für den Reparaturbetrieb ist und bleibt es wichtig, für mehrere Steuerer, Autohäuser und Privatkunden zu arbeiten, um Abhängigkeiten zu vermeiden.“ Der BVdP hat diese Punkte in dem kurzfristig angesetzten Termin Ende September bei der HUK-COBURG nachdrücklich eingefordert.

BVdP fordert Freiwilligkeit, Vernunft und Weitsicht

Allein die Werkstätten müssen darüber entscheiden können, in welcher Form sie das Branding eines Steuerers in ihrem Betrieb und auf ihrem Betriebshof umsetzen, so die Forderung des Verbandes. „Wir akzeptieren weder, dass Betriebe zu einer Signalisation gezwungen sind, noch, dass Unternehmer bestraft werden, sobald sie sich für diese Signalisation entschieden haben“, betont Robert Paintinger. Abschließend erklärt der Geschäftsführer: „Wir fordern hier mehr Vernunft und Weitsicht. Ohne starke Partnerbetriebe kann selbst der größte und beste Steuerer nicht arbeiten!“

Intensive Gespräche mit den großen Steuerern

Bislang sprach der BVdP bereits mit Innovation Group und SPN – weitere Steuerer werden folgen. „Alle Versicherer, die eine verstärkte Signalisation von den Partnerbetrieben verlangen, sollten dies nochmals überdenken“, unterstreicht Robert Paintinger. Gleichzeitig mahnt der Verband aber auch die Steuerer, die es kategorisch ablehnen, Unfallschäden in besonders gebrandete Betriebe zu steuern. Dies sei eine massive Drohung, von der die Schadensteuerer abrücken müssten.

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