Unser Mann für den Westen

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Unser Mann für den Westen

Kurt Hinz, welche Stationen haben Sie bisher auf Ihrem beruflichen Werdegang geprägt?

Im Anschluss an meine im Jahr 1980 abgeschlossene mittlere Reife, absolvierte ich bis 1983 eine klassische Ausbildung zum Fahrzeuglackierer und habe dann, nach Abschluss der Ausbildung, bis 1985 bei der Bundeswehr als Marinesoldat meinen Wehrdienst geleistet. Nach meiner Zeit bei der Marine war ich knapp weitere sieben Jahre als Fahrzeuglackierer tätig. Parallel dazu habe ich mich entschieden, eine Weiterbildung zum Maler- und Lackierermeister mit der Fachrichtung Fahrzeuglackierung zu absolvieren. Diese habe ich 1991 erfolgreich mit dem Meisterbrief und einer Zusatzausbildung zum Kaufmann des Handwerks abgeschlossen. Nach der Weiterbildung hat es mich in die Industrie verschlagen. Meine erste Station war die Firma IDAC in Bonn, bei der ich knapp neun Jahre als Gruppenleiter des Serviceteams im Autoserienlackgeschäft beschäftigt war. Nach dem Kauf von Herberts durch den Chemiekonzern Du Pont, habe ich eine Stelle als Kaufmännischer Angestellter bei der Standox GmbH in Wuppertal angenommen. Hier war ich im Bereich des Sales/Refinish tätig und durfte sehr viele Abteilungen durchlaufen. Bei der Standox GmbH wurde mir dann im Jahr 2005 eine neue Aufgabe als Fachberater im Vertrieb für Autoreparaturlacke angeboten, die ich bis zu meinem Wechsel zu PPG im Jahr 2015 ausgeführt habe. Knapp zwei Jahre war ich bei PPG als Bezirksverkaufsleiter für die Marke Nexa Autocolor tätig, bevor ich mich im Frühjahr 2017 für eine neue Aufgabe bei Akzo Nobel für die Marke Lesonal entschieden habe. Auch hier war ich als Bezirksverkaufsleiter tätig und war hauptsächlich dafür verantwortlich die Handelspartner und deren Mitarbeiter zu betreuen. Im April 2019 habe ich eine Stelle als Verkaufsleiter Deutschland für den Aufbau des Geschäftsbereichs Autoreparaturlacke bei der Firma Henning Fahrzeugteile GmbH in Essen angenommen. Da das Unternehmen verkauft wurde und der neue Eigentümer sich dazu entschieden hat, sich auf sein Kerngeschäft von Fahrzeugteilen zu fokussieren, habe ich dort bis Februar 2020 gearbeitet. Der Lack war schon immer meine Leidenschaft, weshalb ich der Branche immer treu geblieben bin. Und es hat mir immer viel Freude bereitet mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Was waren Wendepunkte bzw. Höhepunkte in Ihrem Leben?

Am meisten habe ich sicherlich von meinen langjährigen und unterschiedlichen Tätigkeiten beim Wuppertaler Lackhersteller profitiert, weil ich dort sehr viel lernen und erleben durfte. Dennoch möchte ich auch die anderen Stationen auf meinen beruflichen Werdegang nicht missen. Neue Aufgaben und Herausforderungen haben mir schon immer viel Freude bereitet.

Wie würden Sie sich persönlich beschreiben?

Durch meinen beruflichen Werdegang habe ich viel Erfahrung in der Lackierung und der Fahrzeugreparatur sammeln dürfen und mir umfassende und vielseitige Fachkenntnisse aneignen können. Beruf kommt für mich von Berufung. Die Unternehmen suchen nach einem Partner, der mit der Zeit geht, der neue Lösungen für die Zukunft bietet. Deshalb war es mir immer sehr wichtig, mit den Unternehmen eine gute und partnerschaftliche Beziehung zu haben. Das setzt natürlich Vertrauen voraus, das ich durch Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit sehr gut aufbauen kann.

Wie kam es zum Wechsel zum BVdP?

Ich mag es, wenn man sich für Menschen und Unternehmen einsetzt und genau das tut der BVdP. Und weil sich der Markt in den nächsten Jahren deutlich verändern wird, möchte ich die Betriebe unterstützen. Hierbei sind für mich die wichtigsten Themen die Zusammenarbeit mit Versicherungen und Schadenssteuerern, die Kostenstruktur der Betriebe und ihrer verkauften Stunden, sowie die Prozessoptimierung, die Mitarbeitergewinnung und -bindung. Auch finde ich es spannend bei der Vertretung der Interessen der Mitglieder des BVdP mitwirken zu dürfen.

Wie stellen sich die erste Zeit beim BVdP vor?

Ich startete Anfang Mai in Bad Tölz und dann begann meine Einarbeitungsphase. Nach dieser Phase möchte ich möglichst schnell mit den Betrieben und Mitgliedern in Kontakt kommen und das am liebsten direkt vor Ort. Bei meinen Besuchen möchte in Erfahrung bringen, welche Erwartungen und Wünsche die Mitglieder an mich und an den BVdP haben.

Was ist Ihre Botschaft an die Betriebe?

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Werkstattbetreuer der Leistungsmarke m.o.r.e und darauf, die Mitglieder und Betriebe des BVdP kennenzulernen.

Nutzen Sie die Interessenvertretung und die Serviceleistungen des BVdP und lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten Situationen zu schaffen, die es Ihnen ermöglichen zu auskömmlichen Konditionen und Bedingungen für Ihre Betriebe zu kommen, um zukunftsfähig zu wirtschaften und am Markt langfristig zu bestehen.

Dabei möchte ich Ihnen eine Unterstützung sein, um Ihre Interessen bestmöglich zu vertreten.

Wie haben Sie die ersten Wochen beim BVdP erlebt?

Meine erste Zeit beim BVdP habe ich sehr positiv erlebt. Ich bin super in das tolle Team aufgenommen worden und glaube, dass wir zusammen viel erreichen können. Aktuell bin ich dabei die ersten Kontakte zu knüpfen und Termine mit den Mitgliedern zu vereinbaren. Ich fühle mich sehr wohl beim BVdP und schaue gespannt und motiviert auf die nächste Zeit.

Vielen Dank und eine gute Zeit

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